W48 '19 Angstprävention

Moin ihr Lieben,

 

Diesen Monat ging es bei uns um Angst. Heute möchten wir abschließend nochmal darlegen, was genau eigentlich als Prävention gegen Angst helfen kann. Somit fassen wir auch nochmal zusammen, welche Ursachen Angst hat.

 

Die psychologische Science Community ist sich noch nicht einig, wie Angst in der Psyche entsteht. Es gibt verschiedene Theorien dazu. Wie unterschiedlich diese sein können, zeigt sich an folgenden Beispielen.

Lerntheorie nennt sich der Ansatz, der besagt, dass Angst im Laufe der Evolution u8nd des persönlichen Lebens erlernt wird. Spinnen z.B. könnten als Urangst in jeder*m von uns angelegt sein, sie können nämlich gefährlich für uns sein. Angst wird hier also als Überlebensstrategie verstanden. Die Tiefenpsychologie erklärt Angst unter anderem mit unbewussten Konflikten oder dem Instanzenmodell. Nach letzterem entsteht Angst im Ich, also dem bewussten Selbst. Angst wird darin aus drei Quellen ausgelöst, dem Es (Das Unbewusste), Realangst aus der Außenwelt und dem Über-Ich (Moralische äußere Instanz, z.B. die Eltern oder die Gesellschaft).

Es gibt also verschiedene Theorien, wie Angst nun genau entsteht.

Was aber hilft, um Angst oder Angststörungen zu vermeiden, ist relativ sicher benannt und festgelegt:

 

Präventiv liegt ein Hauptaugenmerk auf Stress. Dass dieser nicht gerade gesund ist, gilt für den allgemeinen Gesundheitsstatus als elementar. Vorbeugend helfen gegen Stress Sport, Entspannungstechniken und eine gute Work-Life-Balance. Außerdem kann auch die Ernährung eine gute Stütze sein. Bestimmt hast du auch schon mal einen Tag lang nur Fastfood und Süßigkeiten gegessen. Am nächsten Tag geht es uns dann meistens sehr schlecht. Das kann wiederum auch den Schlaf beeinflussen. Dieser ist als Regeneration für die alltägliche Belastung ein wichtiger Ausgleich.

 

Weiterhin präventiv ist auch die so genannte Psychoedukation. Dabei wird dem*r Betroffenen Störungswissen vermittelt. Mithilfe dessen, versteht der*die Betroffene mehr über die Systematik von Angst, ähnlich, wie dieser Beitrag. Das hilft, wachsam für erste Warnsignale zu bleiben. Auch dein S hilft bei diesem Punkt. Dieses unterstützt dich nämlich dabei mit geschärftem Blick deine Psyche zu beobachten. Wenn nämlich Angststörungen frühzeitig erkannt und behandelt werden, steigen die Heilungschancen.

 

Das bedeutet natürlich nicht, dass Menschen, die diese Tipps nicht befolgen und eine Angststörung entwickeln, selber daran Schuld hätten. Präventive Maßnahmen können immer nur die Wahrscheinlichkeit für Angst senken, sie jedoch nicht automatisch verhindern.

 

Versuch also immer, deiner Angst gegenüber wachsam zu bleiben.

 

Auf der Seite vom Pro Psychotherapie e.V. kannst du noch mehr über die verschiedenen Erklärungsansätze lesen:

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Bis bald,

Liebe und Grüße,

 

Euer iTYPE-Team

 

 

Quellen:

 

  • https://www.therapie.de/psyche/info/index/diagnose/angst/ursachen/
  • https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/psychologie/angst/index.html
  • https://www.praxisvita.de/kann-man-einer-angststoerung-ueberhaupt-vorbeugen-9.html
  • https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/kinder-jugend-psychiatrie/erkrankungen/angststoerungen/praevention/

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