W10 '19 Was stresst dich?

Was stresst Dich?

 

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Um ihr auf den Grund zu gehen, sollte nämlich erstmal geklärt werden, was Stress überhaupt ist. In der Literatur sowie im privaten Sprachgebrauch wird der Begriff nämlich ganz und gar nicht einheitlich benutzt. Ganz Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Stress: Distress ist der negative und als belastend empfundene Stress, der meistens im Alltag und auch im Folgenden mit dem Wort Stress gemeint ist. Es gibt allerdings auch den Eustress, eine positive und anspornende Beanspruchung.

Beispielsweise hältst du einen Vortrag über ein Thema, in dem du dich bestens auskennst. Vor vielen Leuten zu sprechen ist natürlich in gewisser Weise Stress, allerdings beflügelt er dich diesmal. Du bist in deinem Element und blühst auf. Außerdem führt sowohl zu viel als auch zu wenig Anforderung zu Distress. Die Menge macht es!

 

Was ist nun Stress genau? Ein Lexikon für Psychologie führt aus: „Streß[sic!] kann verstanden werden als ein intensiver, unangenehmer Spannungszustand in einer stark aversiven, bedrohlichen, subjektiv lang andauernden Situation, deren Vermeidung subjektiv wichtig ist.“ Dieser Zustand äußert sich sowohl physisch als auch psychisch. Die körperlichen Reaktionen können reichen von schwitzigen Händen bis hin zu Herzrasen oder Ohnmachtsanfällen. Psychisch sieht es nicht viel angenehmer aus. Ein Gefühl von immenser Anspannung und Panik verstärkt die körperliche Reaktion zusätzlich.

Betrachten wir nun einmal die potenziellen Stressauslöser. Das E-Learning- und Selbsthilfe-Start-Up Impulsdialog kategorisiert diese Auslöser in drei Gruppen: Stressoren, Stressverstärkende Gedanken und Stressreaktionen. Es gibt also äußerliche und innerliche Faktoren.

Äußerliche Stressoren könnten z.B. sein: Leistungsstressoren (z.B. viele Überstunden), Soziale Stressoren (z.B. Mobbing), Unvorhersehbare Ereignisse (z.B. Todesfälle), Physikalische Ereignisse (z.B. starker Wetterumschwung). Innere Stressoren wären z.B.: Perfektionismus, Selbstwertprobleme, psychische Krankheiten. Der Trainer für Zeitmanagement und Arbeitsmethodik Burkhard Heidenberger hat auf seiner Website eine Umfrage gemacht, um den häufigsten Stressauslöser seiner Seiten-Besucher festzustellen. Dieser ist die hohe Erwartung an sich selbst. (Wichtig: Dies ist natürlich keine representative Studie, die sich auf die deutsche Bevölkerung anwenden lässt! Sie gibt lediglich einen Hinweis, der Dir dabei helfen soll, anzuerkennen, ob dies auch einer Deiner Stressoren sein könnte.)

Seine persönlichen Stressoren zu identifizieren hilft dabei, gezielt Kompetenzen aufzubauen, die in Stresssituationen entschärfend eingesetzt werden können. Bloggerin, Marketing- und Kommunikationswirtin Laura Bender schreibt in einem selbstkritischen Blogartikel dazu: „Das einzusehen dauerte lange, Konsequenzen daraus zu ziehen dauerte noch viel länger[…].“ Allerdings lohnt sich diese Auseinandersetzung, denn zu viel Stress macht auf Dauer ernsthaft krank. Burn-Out ist dabei nur eine von vielen möglichen Folgen. Die Konsequenz daraus kann bis zur totalen Arbeitsunfähigkeit reichen.

 

 

 

Also setz Dich doch jetzt direkt ran und überleg, was Deine Stressoren sein könnten. Falls Dir dazu die konkrete Inspiration fehlt, schau Dir doch mal diesen Blogeintrag an. Finnja Krisamer, Social Media Managerin bei Frieder Barth, Psychologie-Studentin und Poetry Slammerin, hat in ihrem sozialen Umfeld nachgefragt: „Was stresst Dich?“ Die bewegenden Antworten erfährst Du hier:

 

-> https://laengstvergessen.wordpress.com/2019/03/07/stress-6/ <-

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Bis bald,

Liebe und Grüße,

 

Euer iTYPE-Team

 

Quellen:

  • https://www.gedankenpower.com/stressabbau-die-8-haeufigste…/
  • https://impulsdialog.de/…/stress-stressfaktoren-ausloeser-g…
  • https://www.sueddeutsche.de/…/stressfaktoren-erkennen-die-g…
  • https://www.zeitblueten.com/news/stressausloeser-stressoren/
  • https://www.onmeda.de/…/stress-stressoren-(stressausloeser,…
  • https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/stress/14947
  • https://www.einfach-machen.blog/stressmanagement/
  • https://www.klaus-grawe-institut.ch/…/stress-ist-nicht-gle…/
  • https://www.bento.de/…/burnout-warum-sarah-mit-27-nicht-meh…

 

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