W7 '19 Erste Dates

 

Diese Woche geht es bei uns um die Anfangsphase der Zweisamkeit. Für alle Singles haben wir uns letzte Woche mit der Liebe zu sich selbst auseinander gesetzt, um die frisch Getrennten geht es dann auch Ende des Monats nochmal. 

 

Es ist Valentinstag, also schreit alles um uns herum nach Dates!

 

Wann war dein letztes erstes Date und wie hast du dich dabei gefühlt? Bestimmt warst du aufgeregt. Diese Aufregung zeigt sich dann meist körperlich. Die Symptome dessen reichen von Kopfschmerzen bis Atemnot. Die Nervosität kommt meistens zustande, weil du dich in eine Situation begibst, in der du bewertet wirst. Das kann Angst machen, besonders wenn du unbedingt einen guten Eindruck hinterlassen willst.

 

Vielleicht verstellst du dich deswegen sogar ein bisschen. Du befolgst die Ratschläge aus einem Artikel mit der Überschrift „Was XY* (setzte hier bitte einfach das Geschlecht von dem Subjekt deiner Begierde ein) gut finden“, also spielst du mit deinen Haaren, lächelst schiefer als sonst und überwindest dich, deinem Gegenüber permanent in die Augen zu starren. Oder wirkt das dann psycho? Also lieber doch woanders hingucken… Und so dreht sich dein Gedankenkarussell um die entscheidende Frage: Wie wirke ich?

Das ist doch eigentlich schon ein bisschen skurril. Viel wichtiger ist nämlich: Wer bin ich und wer bist du? Darum geht es doch beim ersten Date! So großen Einfluss hast du sowieso nicht darauf, ob es Klick macht, wenn man dem Coach, Autor und Psychologen Michael Tomoff glaubt. Er fasste in seinem Buch ‚Positive Psychologie in Liebe und Partnerschaft‘ einige wissenschaftliche Studien zum Thema Liebe zusammen und schreibt, dass Liebe aus drei Dingen entsteht:

  1. geteilte positive Emotionen
  2. Synchronität zwischen der Biochemie
  3. Und das Motiv, in das Wohlbefinden des anderen zu investieren.

 

Geteilte positive Emotionen entstehen z.B. wenn ihr zusammen lachen könnt. Die biologische Anziehung macht auch der Schweizer Biologe Daniel Haag-Wackernagel zum Thema. Er meint, der Mensch sei von seinen angeborenen Instinkten getrieben, einen passenden Partner zu finden. Dabei spielt Aussehen, Ausstrahlung, Geruch, Stimmlage usw. eine Rolle.

Das bedeute unterm Strich, dass du das Date nicht komplett unter Kontrolle haben kannst. Hör auf dein N (über die Intuition wahrnehmen) und lass dich ein bisschen in die Situation fallen. Male dir Bilder darüber aus, wie es mit Euch in ein paar Jahren aussehen könnte. Folge deiner Vision.

 

Wenn dein S (über die Sinne wahrnehmen) dagegen protestiert, dann füttere es mit Fragen an dein Gegenüber. Versuch tiefergehende Fragen zu stellen, so merkt die innerer Kritiker schneller, ob ihr im Wesen zusammen passen könntet.

 

 

Falls du dafür ein bisschen mehr konkrete Tipps suchst, empfehlen wir dir diesen Artikel von dem Journalisten Jean Mikhail, der bei Noizz zu finden ist.

 

-> https://noizz.de/gefuhle/diese-funf-themen-sind-fur-ein-erstes-date-besonders-gut/trkemry <-

 

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Quellen:

https://noizz.de/autoren/jean-mikhail

https://www.unibas.ch/de/Forschung/Uni-Nova/Uni-Nova-116/Uni-Nova-116-Attraktivitaet.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Haag-Wackernagel

https://www.sorglos-schlafen.de/unruhe-nervositaet/nervositaet/symptome/

https://tomoff.de/

Tomoff M. (2017) Positive Psychologie in Liebe und Partnerschaft. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S.7

 

 

Bis bald,

Liebe und Grüße,

 

Euer iTYPE-Team

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