W5 '19 Vorbilder

Moin ihr Lieben,

 

Gestern ging es auf Instagram bei uns um Vorbilder. Psychologisch betrachtet bedeutet ein Vorbild zu haben, an einem Modell zu lernen. Das heißt, du orientierst dich an der Handlung von einer anderen Person, um diese teilweise zu übernehmen oder zu vermeiden.

 

Denn auch die bewusste Abgrenzung von einer Verhaltensweise führt zu einer entwickelten Persönlichkeit. Diese wiederum beeinflusst das Gefühl von Identität, die besonders sozialpsychologisch auf verschiedene Lebensbereiche einwirkt.

 

Schlussendlich geht es bei Vorbildern um das Erlernen und Sammeln von Informationen. Die Psychologin Prof. Dr. Andrea Kiesel sagt, dass sich Menschen nicht nur dann entwickeln, wenn sie selbst handeln, sondern auch wenn sie Handlungen anderer beobachten. Du hast also durch die Orientierung an anderen die Möglichkeit, deren Fehler zu umgehen. Damit geht natürlich einher, dass du Menschen findest, die du als kompetent, erfolgreich und positiv bewertest.

 

Wenn du diese dann beobachtest und verfolgst, dann kannst du in eine ähnliche Richtung wachsen. Sie sorgen für Orientierung in der Masse von Möglichkeiten. Doch auch im Alltag gibt es neben den ganz großen Idolen auch Persönlichkeiten, von denen du dir eine Scheibe abschneiden kannst. Versuch einfach mal zu reflektieren, wie deine Persönlichkeit strukturiert und versuch bei der nächsten Konfliktsituation mal jemanden um Rat zu bitten, der/die ganz anders ist als du. So werden dir ganz neue Kompetenzen aufgezeigt, die dir vielleicht noch fehlen. So kannst du dich umfassend weiterentwickeln.

 

Dadurch kannst du dann auch selbst zum Vorbild werden. Der Top-Manager Günter Geyer meint, dass lebendige Beispiele besonders viel Motivation zur spontanen Handlung hervorrufen. Die Vorstellung, dass du jemandem Orientierung und Motivation schenken kannst, fühlt sich doch eigentlich ziemlich wertvoll an, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

Wenn du jetzt noch weiterlesen magst, dann schau doch mal in diesen Blogbeitrag, der zwar auf Jugendliche bezogen ist, sich aber easy auf jede Altersgruppe adaptieren lässt.

 

-> https://wirklichweiterkommen.de/re-blog/welche-rolle-vorbilder-spielen <-

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Quellen:

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/vorbild/16490

https://www.spektrum.de/lexikon/psychologie/vorbild/16490

Geyer G., Ronzal W. (2010) Beispiele wirken ansteckend! – Vorbild durch Beispiele!. In: Führen und Verkaufen. Gabler.

Kiesel A., Koch I. (2012) Beobachtungslernen – Lernen am Modell. In: Lernen. VS Verlag für Sozialwissenschaften

 

 

Bis bald,

Liebe und Grüße,

 

Euer iTYPE-Team

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