W4 '19 To-Do-Listen

Moin ihr Lieben,

 

der Januar neigt sich nun langsam dem Ende zu. Blicken wir also doch einmal zusammen auf all das, was wir uns im Dezember versprochen haben. Unsere Neujahrsvorsätze bilden ja im Grunde eine To-Do-Liste für das Jahr. Vielleicht seid ihr so wie ich und gliedert eure Ziele auch in kleine Teilabschnitte, um sie auf einzelne Wochen aufzuteilen. In meinem Papierkalender steht immer eine Arbeits-To-Do-Liste für die ganze Woche, alle anderen To-Dos sortiere ich direkt in die einzelnen Tage ein. Das System klappt für mich eigentlich ganz gut, aber trotzdem kommt es immer mal wieder vor, dass ich in Zeitnot komme. 

Meine letzte Hausarbeit zum Beispiel habe ich erst am Abend vor der Abgabe fertig gestellt. So geht es auch vielen meiner Freunde und Bekannten. Die Liste scheint niemals leerer zu werden und wenn man doch mal früher fertig ist, dann erledigt man einfach schon mal etwas von morgen. Oder aber man hält sich direkt nicht an die Liste und  ist so verkopft und zukunftsorientiert, dass man, ohne es zu merken, schon längst mit dem übernächsten Projekt angefangen hat, anstatt das erste abzuschließen. Wenn dir das bekannt vorkommt, hast du bestimmt ein starkes N (über die Intuition wahrnehmend) und ein starkes P (wahrnehmungsorientiert handeln). 

Wenn dann die Deadline näher rückt, bricht schnell Stress oder Panik aus. Matthias Kolbusa, Sachbuchautor, Unternehmensberater, Unternehmer und Vortragsredner, nennt für den Panic-Point unter anderen diese Anzeichen:

  • Du machst den Fortschritt an Aktivität fest und gönnst dir keine Pausen mehr.
  • Du bist zunehmend verunsichert und verlierst den Fokus.
  • Du beginnst, Schuldzuweisungen und Vorwürfe zu machen.

(Brauchst du ein bisschen Inspiration, wie du Stress und Panik abbauen kannst? Dann schau dir doch mal bei unserem Instagram-Profil @my_itype die Posts zum #feelgoodfriday an.)

Manchmal klappt es aber auch richtig gut mit den To-Do-Listen, weil sie einfach dafür sorgen, dass ich Prioritäten setzen kann, effizient arbeite und den Überblick behalte. Da spricht dann das S (sinneswahrnehmend) und das J (entscheidungsorientiert handeln) aus mir.

Vorbeugend kannst du aber auch einiges tun, damit deine To-Do-Listen gar nicht erst ausarten. Es kann helfen, sich schon beim Schreiben der Liste zu fragen: „Wie hoch ist mein grundsätzlicher Workload, wie viel Zeit hab ich wirklich?“ Du könntest auch Zeit einsparen, indem du einige Aufgabe delegierst oder im Team erarbeitest. Wenn du ein starkes E (Extraversion) bist, fällt dir das bestimmt leicht. Als starkes I (Introversion) machst du das wahrscheinlich lieber selber und präsentierst das schon fertige Ergebnis. Versuch dann aber unbedingt, genug Pausen einzubauen.

 

 

 

Je nachdem, ob dein F (werteorientiert entscheiden) oder T (analytisch entscheiden) stärker ausgeprägt ist, helfen dir kleine Pausen für den zwischenmenschlichen Kontakt zwischendurch oder ein kompletter freier Abend nach erledigter Arbeit am meisten.

 

So oder so ist für deine Produktivität ein positives Mindset, genügend Pausen und Erholung und auch Belohnung ausschlaggebend.

 

Wenn du jetzt noch weiterlesen magst, empfehlen wir dir diesen Artikel von Edition F, der einige praktische Tipps für (nicht zu lange) To-Do-Listen parat hat.

 

-> https://editionf.com/Workload-Fragen-Organisation-Stress <-

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Quellen:

https://kolbusa.de/person/

https://editionf.com/Workload-Fragen-Organisation-Stress

Kolbusa M. (2013) Umsetzungsmanagement. Springer Fachmedien, Wiesbaden, S. 38 ff.

 

 

Bis bald,

Liebe und Grüße,

 

Euer iTYPE-Team

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